 | Aktuelle Infos vom
26.11.2007Hurra wir sind...da Liebe Leute der
kleinste Teil ist geschafft: Wir
sind muede und
zufrieden in Veracruz angekommen.Wir sehn uns auf der :
oelspur.ch und
gehn jetzt mal Mopeds suchen.
A luego Christoph und Martin
Aktuelle Infos vom
27.11.2007
Hallo und guten Tag. Nachden wir herausgefunden haben, dass
unsere Kontaktperson, welche uns und unsere Motos haette
zusammenfuehren sollen, in Mexico City sitzt, hat sich Martin im Netz
schlau gemacht, und wir sind auf eigene Faust Richtung Hafen
losgezogen. Bei Port-Logistics sind wir auf einen sehr
freundlichen
Herrn gestossen, welcher sich unserer Sache ruehrend angenommen hat.
Das war gestern frueh. Unterdessen hatten wir gestern Mittag 14.00 ein
weiters Treffen mit ihm und 2 Zollagenten (es waren alle punkt 14.00
vor Ort, soviel zu Vorurteilen) und es toente alles recht einfach...
Heute nach 2 Telephonaten wissen wir dass es "Nicht Hafenarbeitern"
nicht erlaubt ist sich auf's Zollfreigelaende zu begeben, was es ein
wenig schwierig macht, die Mopeds zusammenzubauen und abzuholen. Heute
um 16.00 wird es neue Infos geben. Derweil sind wir schon recht
"chillig" drauf, machen unseren Verdauungstrakt mit dem mexikanischen
Essen, und unsere Geschmacksknospen mit dem seicht-waessrigen Bier
vertraut und erholen uns vom emsigen Treiben in der Schweiz...Die Lage
ist zwar ernst aber weit weniger hoffnungslos als die welche ich von
zuhause kenne.
Aktuelle Infos vom
28.11.2007
28.11.07/29.11.07 ChJ Yep, da sind wir wieder. Unterdessen
haben wir ein gesundes Training in warten-stressen-warten-stressen
hinter uns, welches aehnlich absurd scheint wie dies, welches wir von
den gruenen Bundesferien in der Schweiz her gekannt haben, bevor wir
uns beide gezwungen sahen, diese Trachtengruppe fuer masochistische
grosse Buben nicht laenger zu besuchen.
Aber zur Sache: Gestern morgen erhielten wir eine halbe
Stunde vor dem
abgemachten Termin einen Anruf von Señor Villar unserem Agenten von
Portlogistics, es sei alles arrangiert, und wir sollten in 15 min in
seinem Buero sein...hiess: Kein Fruehstueck!! Ein Zollagent holte uns
in Villar's Buero ab, und sah sich gezwungen, seine 2 x 2.5 Liter
Trinkwasserreserven welche er im Auto hatte wegzukippen, um die
PET-Flaschen alsbald mit Benzin fuer unsere durstigen Mopeds zu
fuellen.
Da die Flaschen bei dieser Aktion auch aussen gut benetzt
wurden,
herrschte auf der Weiterfahrt durchaus "explosive" Stimmung im Auto,
und es machte sich ein herrliches Geschmaecklein unter den Sitzen
breit. Zum Glueck wurde das Motoroel welches nun noch fehlte in
Kanistern verkauft...
Nun ging es Richtung Hafen, wo wir verschiedene Checkpoints
mit
schweren Jungs mit noch schwereren Knarren passieren mussten. Immer mal
wieder warten, und ploetzlich standen wir mit einem persoenlichen
Bewacher, welcher sich zu uns gesellt hatte, vor einer gruen
beschrifteten Holzkiste, welche uns ziemlich bekannt vorkam. Vier
fleissige Burschen hatten sich auch schon mit Hammer und Brecheisen
unserer 400 Schrauben angenommen, was unseren roten schweizer
Akkuschrauber blass erscheinen liess...leider Stand die Kiste in der
hintersten Ecke der Video-ueberwachten Halle: Auspacken unmoeglich.
Nach gewohntem Warten war ein Stapler organisiert (zum Glueck laenger
und groesser als der 80cm Palettenrolli welchen uns unsere Profis von
Glob-Sped zum Verlad unserer 2.15m Kiste in Basel geschickt hatten
siehe Bilder). Der Rest war schrauben, unter den Augen
wechselnder
Polizisten welche uns zu unserem persoenlichen Wohlbefinden zur Seite
gestellt wurden. Auch etliche andere Schaulustige besuchetn
uns immer
mal wieder und gar dreiste fuehrten mit Martin die ersten
Verkaufsverhandlungen...Mit ein paar Schrammen und einem zerbeulten
Kofferdeckel halten sich die Schaeden an den Mopeds in Grenzen, wenn
man bedenkt, wie arg die Glob-Sped Profis unsere Kiste mit den Bikes
schon in Basel maltraetiert haben. Photos waren leider verboten, aber
ich habe 2 auf Lager welche ich vielleicht heute noch "rausschmuggeln"
kann.... (wie Weihnachten gell...) Gegen 16.00 verliessen uns
unsere
Freunde nach und nach, bis selbst die Bewacher die Finken klopften.
Dafuer waren usere Zollagenten, welche sich zwischenzeitlich verdrueckt
hatten, wieder da, und machten einen Mords-Stress. Sprit rein, Oel
rein, kleiner Kurzschluss bei Martin, keine Schrauben fuer die Scheibe
bei mir...un Oetel oetel Haemdaemdaem, die Kisten liefen an. Zwanzig
Meter bis in einen Kaefig. 16.30, Feierabend, zurueck durch die
Checkpoints, den ganzen Tag nichts gefuttert und getrunken, aber wir
sind dem Ziel naeher. Rehydrierung und Spitzen-Abendessen
mit Fisch in
Knobli-Kruste. Wir haben es verdient.
Heute frueh um Acht en punto!!! sollte es weiter gehen...Um 8.50 waren
unsere Freunde auch tatsaechlich da. (Fast wie ich zu Hause). Im Moment
hakt's bei der Bank welche uns eine Grantie geben muss, dass sie
bezahlen wuerde, wenn wir die Motos nicht mehr ausfuehren wuerden.
| Christoph unfd Martin on Tour
Wir freuen uns auf weitere Berichte
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